Psychosoziale Betreuung

Wer macht psychosoziale Betreuung in unserem Heim?

Alle MitarbeiterInnen sind bemüht, ganzheitliche Betreuung und Pflege umzusetzen. Wir lehnen uns in der Betreuung und Pflege am Normalitätsprinzip an. Das heißt, wir versuchen mit der/dem BewohnerIn den Alltag so normal wie möglich zu gestalten.

Dazu gibt es das Angebot der Frühstücksrunde und Vormittagsgestaltung im kleinen Kreis für Bewohner mit besonderen Bedürfnissen. Ebenso versuchen wir SeniorInnen, welche gern im Heim ein wenig mitarbeiten wollen, zu integrieren. Tätigkeiten wie Mithelfen in der Bügelstube, beim Aufdecken, Postverteilen, Botengänge erledigen, Blumengießen, Vorlesen, kleine Hausmeisterarbeiten usw. werden gefördert.

Sie geben den BewohnerInnen einerseits das Gefühl gebraucht zu werden und erhalten andererseits ihre/seine Ressourcen. 
Ebenso sind wir darauf bedacht, dass unsere BewohnerInnen bei Schönwetter nach Möglichkeit am Nachmittag die Zeit im Freien verbringen können.

Speziell zur Förderung und Erhaltung physischer, psychischer und sozialer Fähigkeiten wird bei uns von Dipl. SozialbetreuerInnen ein individueller Betreuungsplan in Abstimmung mit dem Pflegeplan erstellt. Diese speziellen Angebote werden von dafür fachlich kompetenten MitarbeiterInnen durchgeführt.

Unterstützung erhalten wir in unserer Arbeit auch durch das Engagement des Ehrenamtlichenteams, durch Angehörige, die Pfarre, durch verschiedene Vereine, Schulen, Kindergärten und die Jungschar. Die Verbindung zwischen Jung und Alt ist uns wichtig.

Psychosoziale Arbeit und Pflege wirken zusammen. Bei unserer Arbeit orientieren wir uns am Menschen in seinem „Gewordensein“ und respektieren ihn, so wie er ist. In der ganzheitlichen Betreuung und Pflege berücksichtigen wir, dass Körper, Geist und Seele des Menschen eine Einheit bilden. Im Kontakt zu den Personen sollen psychosoziale Betreuung und aktivierende Pflege Hand in Hand gehen, indem sich beide Bereiche wechselseitig zusammenwirken, sich verstärken und ergänzen.

Bei der ganzheitlichen Betreuung und Pflege gehen wir weg vom defizitären Denken, nach dem Motto: „Was fehlt Ihm/ihr?“ Wir arbeiten vielmehr ressourcenorientiert und fragen „Welche Möglichkeiten, Kompetenzen hat der/die BewohnerIn noch?“ und fördern diese.

Angebote zur Tagesgestaltung
Gedächtnistraining Bügelstube
Musikalische Aktivierung Hoagaschtrunden
Kreative Werkrunden Singen
Validation Beschäftigung im Garten
Biographische Gruppenarbeit wöchentl. Sommerausflüge
10 Minutenaktivierung Kochen, backen
Feste, Feiern Theaterbesuch
Spielerunden Einzelbetreuung
Teilnahme am Dorfgeschehen Rosenkranz, Andachten
Übertragungen aus der Kirche Gottesdienst

Am hausintern Monats- und Tageskalender können die jeweiligen Angebote abgelesen werden. Montags findet immer um 10 Uhr die hl. Messe statt, an der auch DorfbewohnerInnen teilnehmen.