Projekt JUNG/ALT Frühjahr 17
Heuer war es wieder so weit. Die Schüler der neuen Mittelschule Wildschönau besuchten uns im Wohn- und Pflegeheim. Ziele von diesem Projekt sind Generationen verbinden, Ängste abbauen, Voneinander lernen, Freude bereiten, Ein gegenseitiges „Geben und Nehmen“.

Da sich heuer sehr viele Schüler angemeldet haben, wurde das Projekt schon im März, mit zwei Nachmittagen gestartet und weitere drei im Juni.
Die Schüler der 3. Und 4. Klassen, haben den Bewohnern Kaffee ausgeschenkt und ihnen schmackhafte Brote serviert. Dabei hatten die Generationen Zeit sich kennen zu lernen und sich zu unterhalten.

Musikalische Unterhaltung, spazieren gehen im Freien, Ballspiele, Eis essen, Plakate gestalten, Salben herstellen waren einige Programmpunkte an diesen Nachmittagen.
Es war erstaunlich, wie selbstlos die Schüler zu den Bewohnern hingingen und ihnen Hilfe anboten. Das Projekt zeigte wieder, wie wichtig der Kontakt zwischen den Generationen ist und wie viel beide Seiten voneinander lernen. Mit einer kleinen Gartenfeier wurde das Projekt abgeschlossen.

Einige Eindrücke von den Schülerinnen und Schülern die sie nach dem Projekt aufschrieben.

Es ist mir sehr gut gegangen, da die Bewohnerinnen sehr offen waren. Die Leute freuen sich, wenn man mit ihnen redet.
Ein Mann hat mir zugeschaut, wie ich meine „Steirische“ gespielt habe und hat sich sehr gefreut.

Ich war nachher sehr glücklich, habe mich gut gefühlt und möchte vielleicht einmal in der Betreuung und Pflege arbeiten.
Würde vielleicht auch einmal diesen Beruf gerne ausüben.

Es war ein schönes Gefühl zu helfen.

Ich könnte mir eine Fortsetzung des Projektes sehr gut vorstellen.

Mein besonderes Erlebnis waren die Erzählungen von einer Bewohnerin, die uns von ihrer Zeit während und nach dem zweien Weltkrieg berichtet hatte.
Besonders aufgefallen ist, dass die Leute sehr gerne gespielt haben.

Alle haben sich auf uns gefreut, das ist mir ganz besonders aufgefallen und es ergaben sich nette und interessante Gespräche.
Es hat mich total gefreut, wenn ich jemanden zum Lachen bringen konnte.

Die Pflegerinnen passen alle so gut auf die alten Menschen auf, sind sehr nett und sympathisch.

Es ist mir sehr gut gegangen und ich habe mich mit den Bewohnerinnen sehr amüsiert. 

Besonders ist mir aufgefallen, dass die Pflegerinnen viel Geduld haben.

Positiv war für mich, dass ich jetzt selber „Lipgloss“ machen kann.

Ein großes Dankeschön den Lehrpersonen für die gute Zusammenarbeit.

Hörbiger Sonja DSOB/F, Projektleitung

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